Interview der „Deutschen Welle“ mit Nadine Godehardt vom GIGA Institut für Asien-Studien in Hamburg.
www.dw-world.de/dw/article/0,2144,3202488,00.html
Damit hier nichts durcheinanderkommt ! Der Dalai Lama als spiritueller Führer Tibets, nämlich als Wiedergeburt des Bodhisattva Avalokisteshvara, kann natürlich nicht zurücktreten.
Kundūn kann jedoch als politischer Führer der Exil-Regierung Tibets in Dharamsala ( im indischen Bundesstaat Himachal Pradesch ) zurücktreten.
Beim Interview kommt das ein bisschen durcheinander.
Nämlich, wenn über den physischen Tod Kundūns gesprochen wird.
Die chinesische Regierung spielte hier insofern auf Zeit, weil zu diesem Zeitpunkt ein Machtvakuum entstünde. Und zwar durch die langwierige Prozedur des Tulku-Systems.
Hier der Link zur Wikipedia.
http://de.wikipedia.org/wiki/Tulku
Die chinesische Regierung hat nun schon eine langjährige Praxis die „Wiederauffindungen“ der Tulkus zu boykotieren – oder wie man das nennen soll. Man könnte es auch „Kindsentführung“ nennen. Kurz – es ist jedenfalls eine Riesenschweinerei.
Ich will mich da nicht weiter ausmähren, sondern stattdessen das ausgezeichnet geschriebene Buch von Isabel Hilton empfehlen „Die Suche nach dem Panchen Lama“.
Piper Verlag München.
September 2003
Kundūn ist ja nun ein ganz Kluger. Da das Tulku-System von den Chinesen derart ausgebeutet wird weigert er sich einfach wiedergeboren zu werden.
Das war eine frühere Strategie die Chinesen zum Einlenken zu bringen. www.theaustralian.news.com.au/story/0,25197,22838048-25837,00.html
Ist ziemlich kompliziert. Geb ich zu !
Om mani padme hum.
Kurt