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Most famous in the background

At the Coin Street Festival
Many people are making snapshots
Of their relatives
Scanning the fair
With camcorders and other digital combs.

Me always at the left side
Then at the right middleground
Of their pictures.

If I could get all these people
Together
For a gigantic slideshow event
It would be the most
Documented hour
Of my life.

… Me gawking at the wasplike costumes of the Circus of Ethiopia
… Me eating pakora spilling some mango pickle
… Me sitting on a bench,
reading this gruesome western of McMurtry
… Me overhearing a remark of a longlegged blonde in a bar
about „pink intellectuals“

Me feeling most alone
But famous documented in the social diary
Of a mass event.

Kurt

Kirchen in London mhpp, ein weites Feld. Spielen in der Architekturgeschichte Londons deshalb eine grosse Rolle, weil die Meisten 1666 ( „The great fire“ ) abgebrannt sind. Inklusive St. Paul’s.
Wie alle mittelalterlichen Städte bestand auch London grösstenteils aus Holzbauten. Warum eigentlich auch die Londoner Kirchen, während es im kontinentalen Europa ja oft Steinbauten sind ? Gute Frage. Gleich mal nachschaun.
Hier die Holzantwort:
http://www.monumente-online.de/08/02/sonderthema/11_Sehen_lernen_.php
Und hier – aha – die Angelsachsen in England!
http://de.wikipedia.org/wiki/Angels%C3%A4chsische_Architektur
Scheint schon so, dass die Fassade aus Stein war, jedoch der Innenausbau aus Holz.
Ist also nicht ganz geklärt die Frage.

Nach 1666 jedenfalls „tabula rasa“ in der City of London. Damit sich ein solches Unglück nicht wiederholte wurde Christopher Wren ( von Haus aus eigentlich Astronom ) damit beauftragt London und besonders die Kirchen neu aufzubauen. Und zwar in Stein.

Kennen tu ich aber am besten ( na ja, wie mans nimmt ) die Arbeiten von Nicholas Hawksmoor, eines Mitarbeiters von Wren. Und wie üblich angeregt durch Romanlektüre. Ich will hier nicht unnötig mit Büchern rumnerven. Erwähnt sei aber Peter Ackroyds „Hawksmoor“ und der Lyrikband „Lud heat“ des ziemlich abgefahrenen Londoners Iain Sinclair.
Und hier setze ich mal einen Punkt, damit ich den Faden nicht verliere.

Hawksmoores Kirchen also ! Die Meisten hab ich treu und brav abgeklappert.
Zum Beispiel ( Beispiel muss in diesem Fall nicht süddeutsch ausgesprochen werden, sondern Norddeutsch „Beis-spiiel. Ich bestehe darauf !) „St. Mary Woolnoth“ in der City of London.
Kommt im absoluten Bollwerk der modernen Lyrik „The waste Land“ vor.
„… To where St. Mary Woolnoth kept the hours
With a dead sound on the final stroke of nine …“

Hab hier auch mal ne Tonaufnahme gemacht. Man hört feine Kirchenmusik und den absolut brutalen Sound der pressluftbetriebenen Bustüren. Oft ! Den letzten hohlen Schlag der Glocke um 9 hatte ich jedoch verschlafen…

Weiteres mehr – vielleicht demnächst ! Die durchschnittliche Blog-länge ist erreicht !
Herzlichen Dank für Eure Aufmerksamkeit. Ich verabschiede mich mit einer grossangelegten Verbeugung !

Kurt

„How cain I ‘elp you luv ?“. Das ist zwar Glaswegianisch, aber so nett gemeint, dass es die manchmal traumatischen Erinnerungen an div. Londoner Hotels etwas versüsst.
„Hotel“ ist in London eh ein Euphemismus. Zumindest für Rucksacktouristen.

In diesem kleinen Hotel in Chelsea war ich schon einmal (schreibe den Namen ausdrücklich nicht wegen mögl. Geschäftsschädigung ).
Und zwar ganz ganz oben, in einer winzigen Schuhschachtel von Zimmer. In dem sich das Fenster nicht schließen ließ. Und das war bedauerlich, denn gerade gegenüber auf der Kings Road befindet sich die „Fire Station“. Offenbar passieren in London am Wochenende die meisten Feuerunfälle wie ich mit eigenen Ohren erfuhr.
Und zwar morgens in aller Frühe !
Das ist nicht schön für die Betroffenen und deshalb sollte man sich nicht so anstellen.
Dafür hatte man sehr früh morgens das Bad in einer Art Waschküche ganz für sich. Mit der Aussicht auf eine langsam verrottende, ausrangierte Neonreklame von „Mercedes Benz“ im verwilderten Hinterhofgarten.
Themenpark „Wellness for beginners“ (01)

Aus nostalgischen Gründen frug ich Jahre später hier also nochmals nach einem Einzelzimmer. Und die Landlady verlangte 36 Pfund pro Tag ! – ein königlicher Preis für eine Besenkammer – das sind ungefähr 50 Mäuse in Euro.
„After all, we are a hotel !“, she said.
Aber was sie eigentlich meinte war:
„After all, you’re a bloody tourist !“
Ich zuckte nur mit den Achseln und ging.
Londoner Hoteliers der mittleren Preiskategorie haben eine sehr pragmatische Einstellung zu ihren Gästen und wer sich in London gut und preiswert untergebracht sehen will, sollte eher ein bisschen ausserhalb eine B&B-Facility suchen. Etwa in der Gegend von „Crystal Palace“. Aber das ist eine andere Geschichte.

Untergebracht hatte ich mich dann für diesmal schließlich in irgendeiner Absteige in der Nähe von Kings Cross für etwa 25 Euro. Und schlief wie auf sonischen Nägeln, das heißt praktisch überhaupt nicht.
Ein lautes saugendes Geräusch aus dem Hinterhof, das sich überhaupt nie änderte ( ein Abluftkanal ? )
Und mitten in der Nacht im Gang eine Art moralischer Vortrag eines Landsmanns mit sehr viel rollenden Rrrrr`s an jemand, der nicht antwortete. Vielleicht wars aber auch experimentelle litauische Lyrik ? Jedenfalls hatte dieses Hotel sehr viel Atmosphäre, ein bisschen zu viel für meinen Geschmack.
Es mag eine Stunde später gewesen sein – ich war dann doch ein bisschen eingeduselt – eine ohrenbetäubende industrielle Techno-Sequenz von nebenan, die Minuten anhielt, um sich schließlich im Hotel zu verlieren.
Ein Gespensterzug ? Durch ein Haus mit sieben Giebeln ? Verkohl mich bitte nicht !

Völlig zerschlagen begrüße ich den Morgen.
Duschen !
Ungern möchte ich über den sanitären Zustand der Nasszellen referieren. Nur soviel. Das Mischen von „kalt“ und „warm“ erübrigt sich .
„Heiss“ bedeutet hier, wenige Miligrade unter der Körpertemperatur

Breakfast.
Dann doch ein Himmel wie Cornflakes ( Wolken ) gegen Kornblau. Schön.
Aber es gibt ein Problem mit Zimmer Number Nine. Jemand baut sich hier unten auf. „Where is he ?“. Diese Art von wieselartigen Bewegungen und ununterdrücktem Aggress:

„Fuck, fuck – who is responsible for dis ?“

Das ältere französische Ehepaar gegenüber ist ein bißchen entsetzt.
Die spanische Zugehfrau die uns das Frühstück macht mosert:
„Always making drouble. Always ! Everydime we has a broblem.“
Ihrem Kollegen, einem von der gemütlichen Truppe, gelingt es schließlich den Typen zu beruhigen.
Sie sagt noch : „Is he blind or someding ?“

Ich frage später in der Rezeption nach was gewesen wäre. Ach, irgendjemand wäre irgendjemandem 30 Pfund schuldig. Nicht das Problem des Hotels. Er wäre Schlimmeres gewöhnt.
Draußen jede Menge junge Nachtvögel, die sich über Dinge unterhalten die ich lieber nicht wissen will.
„Do you have some small change ?“
Langsam geht mir London schon wieder auf die Nerven.

Ja ! So ist es ungefähr in Islington. Oder wars !
I won’t miss it !

Kurt

Heute stünden mehrere Themen zur Auswahl. Also muss ich das Knobelbecherprogramm unter Ubuntu 7.10 bemühen. And the winner is Neasden !
Neasden ist tatsächlich ein ziemlich langweiliger Vorort von London, aber auch Heimat des fiktiven
Fussball Clubs „Neasden F.C.“ welcher von der Satirezeitschrift „Private Eye“ als sog. „long-running joke“ mit Schlamm u.ä. beworfen wurde.
Dies allein wäre kein richtiger Grund die „Jubilee Line“ gen „Neasden Station“ zu besteigen.
Also muss es was Anderes sein und da kommt ihr nie drauf !
Because Neasden is home of the the „Shri Swaminarayan Mandir“.
http://en.wikipedia.org/wiki/Neasden_Temple

Ein Mandir ist ein Hindutempel und der SSM ist der Grösste ausserhalb Indiens.
Es gibt in England zwar etliche. Die sind aber in säkularen Gebäuden untergebracht. Z.B in Glasgow…
(„Are there no trrruue scotsmen in tha hoooose ?“)
O.K ! Moment! Falsche Einspielung. Das ist Alles ein schreckliches Missverständnis …
Es gibt in Schottland etliche Mandire ( ich hab jetzt mal kühn den deutschen Plural gesetzt. Vielleicht schafft ers ja in den DUDEN ) und eventuell auch in England. So hört man jedenfalls – manchmal. In Schottland. Wenngleich immer seltener !

Ist schon ein paar Jahre her, dass ich den „Shri Swaminarayan Mandir“ besucht habe. Das Ganze sieht bei schönem Wetter ein bissl wie eine ziemlich komplizierte Hochzeitstorte aus. Carrara Marmor halt !
Aber hoch beeindruckend, wenn man auf Bollywood Filme steht. Und wenn ich mich richtig erinnere, muss man seine Schuhe ausziehen und auf bereitgestellte Socken umsteigen.
Es gibt ferner einen Raum in dem alle „Avatare“ Vishnus ausgestellt sind. Einer davon ist übrigens Buddha ! Möchte das jetzt nicht erklären müssen sollen. Sonst sitze ich heut abend noch dran.
Ausserhalb des Tempels gibt’s auch nen Supermarkt in dem alle kulinarischen Paraphenelien Indiens erworben werden können. Auch hier – vor allem bei den Süssigkeiten – isst das kindliche Auge mit !

Hat man das Alles abgehakt – und ordentlich Hunger gekriegt – empfehle ich den Besuch eines sog. „Curry House“. Wo geht man da hin ?
Am besten da wo auch die Inder hingehen !
Weil nämlich da wo sie nicht hingehen, man u.U. als langhaariges, europäisches Weichei von pensionierten, kampfgestählten Indo-britischen Offizieren bedient wird. Und deren Humor ist höchst gewöhnungsbedürftig. Wie mirs mal ging in Manchester.
Auch hier verkneife ich mir einen längeren Exkurs.

„Curry Houses“ in „Landn“ aber wo sind die ?
Liebenswerter Weise sind sie in der Gegend um die „St. Pancras Station“ angesiedelt. Das ist auch ein sehr schön erhaltener victorianischer Bahnhof in der Nähe von „Kings Cross“.
Hier einfach mal gucken !

Londoner wissen aber besser Bescheid. The „Kastoori“ in Tooting is the place.

Kurt

Verweilen wir heute ein wenig bei „Galatasaray Spor Kulübü“. Eigentlich ein Sportverein im heutigen Istambuler Stadtteil Beyoğlu ( früher Galata ).
Also „Galata“ ( darauf kommen wir noch zurück ! ) und „Saray“. Das Letztere kennen wir als „Serail“ oder „Karavanserei“ in einem anderen Bedeutungszusammenhang. Im heutigen Türkischen bedeutet es ungefähr „öffentlicher Ort“ oder so.
„Spor Kulübü“ ist – wenn man sich das Wort ein wenig genauer anschaut – die Transliteration des europäischen „Sportclubs“.
International bekannt geworden ist der „Galatasaray Spor Kulübü“ allerdings als der Fussballklub „Galatasaray Istanbul“.
Hier muss unbedingt noch der grösste Rivale von „Galatasaray Istanbul“ Erwähnung finden: „Fenerbahçe Istanbul“.
Es gibt keinen richtigen Grund für die Feindschaft zwischen den Fans beider Fussballvereine.
Ist halt so !
Fenerbahçe hat zwar seinen Sitz in kleinasiatischen Teil Istambuls und Beyoğlu liegt ja im „europäischen“ Teil. Aber das kanns ja nicht sein !
Soweit hätten wirs also sportmässig erstmal geklärt.

Jedoch „Galata“ bzw. „Galatien“ ? Da klingelt ein wenig meine Bibelfestigkeit nach – da im urprotestantischen Grosselternhaus die gewaltige schwarze Bibel ( neben den Fix- und Foxy Comics in der „Rheinpfalz“ auf dem Plumpsklo ) das einzige Buch war, welches unbeschadet in der Küche gelesen werden konnte, ohne dass man Ohrfeigen bezog.

Und hier haben wir ihn schon, den Apostel Paulus, der gar streng den Galatern ins Stammbuch schrieb:
„Ich wunderte mich, dass ihr so schnell von dem, der euch in der Gnade CHRISTUS berufen hat, zu einem anderen Evangelium umwendet, welches kein anderes ist; nur dass etliche sind, die euch verwirren und das Evangelium des CHRISTUS verkehren wollen. Aber wenn auch wir oder ein Engel aus dem Himmel euch etwas als Evangelium verkündigte, außer dem, was wir euch als Evangelium verkündigt haben: er sei verflucht! Wie wir zuvor gesagt haben, so sage ich auch jetzt wiederum: Wenn jemand euch etwas als Evangelium verkündigt außer dem, was ihr empfangen habt; er sei verflucht! Denn suche ich jetzt Menschen zufrieden zu stellen, oder GOTT? oder suche ich Menschen zu gefallen? Wenn ich noch Menschen gefiele, so wäre ich CHRISTUS Knecht nicht.“

Starke Worte ! Fürwahr ! Und wenig nett.
Der Background dafür war, dass die sog. „Heidenchristen“ ( die Galater waren keltische Söldner in römischen Diensten vom Stamm der „Volcae“, die schliesslich in Galatien siedelten ) von Juden in der Diaspora überzeugt wurden den ursprünglichen jüdischen Ritus anzunehmen.

„Ja mein Gott – was solls !“
Heute wäre man versucht das als eitle Possen abzutun. Paulus ab in die Therapie ! Klär das erstmal mal ab mit deinem Saulus.
Doch damals gab es noch keinen nennenswerten Humor.
Und so hab ich schon als junges Wesen ungeschönt die Gnadenlosigkeit des religiösen dörflichen Inputs erfahren.

Kurt

P.S.: Demnächst vielleicht Weiteres mehr.

„Greuther Fürth gewinnt im eigenen Stadion 3:1. Kaiserslautern verliert auf dem Betzenberg gegen die Mannschaft der Stunde – die TSG Hoffenheim festigt mit ihrem Sieg auf Traditionsterrain Tabellenplatz zwei.“
http://www.netzeitung.de/sport/zweiteliga/961937.html

Hätt ich vielleicht ein wenig vorher wissen sollen, dann hätte ich nämlisch die S-Bahn von Neustadt nach Mannem früher genommen.
„Zuweilen jedoch flitzt das flauschige Kaninchen Fassungslosigkeit so rasant um die Kurve, dass der Windhund Sprache perplex in der Startbox sitzen bleibt.“
Seite 221 ff. Der Wolkenatlas ( David Mitchell )

Waren zwar schicksalsergeben, aber doch noch ganz gut gelaunt die roten Teufel.
Ab Schifferstadt entspann sich eine engagierte doch eigentümliche Diskussion zwischen einem Freundes-Trio, dessen Flanken von zwei bundesdeutschen Jugendlichen gebildet wurden.
In der Mitte ein souveräner Deutsch-Türke ( einfach erkennbar dadurch, dass ich ihn vom Fleck weg für einen Fatih Akin Film gecastet hätte ).
Doch worum gings ? Woran entzündeten sich die Geister ?
Es ging um die Fussballpolitik von „Galatasaray Istanbul“, in dem ja schon deutsche Fussballegenden wie Rüdiger Abramczik rühmliche wie unrühmliche Dinge abgeliefert hatten.
Das Letztere ( da gegoogelt ) ein Schuss ins Blaue.
Mehr konnte ich der regsamen Unterhaltung nicht entnehmen, da ich eigentlich in meiner Lektüre vertieft war.
Es blieb jedoch der schöne ( durchaus im Sinne der ästhetischen „Schau“ ) Eindruck haften, dass hier in diesem teutonischen Land ein neuer welscher Stamm Wurzeln trieb. Fähig uns Germanen die Türkei wenigstens fussballmässig zu erklären.

Kurt

Das ist die neueste Schlagzeile in Sachen „Menschenrechte“ und „freie Meinungsäusserung“ in China. Hier ein kurzer Artikel im „Der Standard“:
http://derstandard.at/?url=/?id=3288986

Auch die Pekingente hat dazu einen Eintrag in Englisch.
http://pekingduck.org/
Anmerkung dazu Zhongnanhai. Was ist das ?
http://de.wikipedia.org/wiki/Zhongnanhai

Ich möchte das jetzt nicht weiter kommentieren !
Aber bei dieser Gelegenheit auf den „China Labor Bulletin“ hinweisen der von Han Dongfan herausgegeben wird:
http://www.china-labour.org.hk/en
Han Dongfan ist ein Veteran der „Tian-anmen Protestbewegung“ der sich von Hongkong aus besonders für Arbeiterrechte einsetzt.
Ich brauche – glaube ich – nicht besonders darauf hinzuweisen, dass dies auch unmittelbar mit den Arbeitsbedingungen in der BRD zu tun hat.

Wer Menschenrechte so mit Füssen tritt, erzeugt – wie im Falle von China – nicht nur ein „lokales“ Problem. Und es ist nicht „nur“ Tibet, der Umgang mit „Dissidenten“, sondern auch der ausbeuterische Umgang mit der eigenen Bevölkerung.

Kurt

Hi U

so problematisch ich mittlerweile das GOOGLE Universum finde.
„GOOGLE News“ finde ich eigentlich sehr gut.
Man ist damit rel. gut informiert.
Es steckt ein gutes Redaktionssystem dahinter ( mir ist jedoch schleierhaft wie es funktioniert – und das ist eben auch eine Möglichkeit der Manipulation ) besser jedoch man hat noch andere Sichtweisen zur Verfügung.
Und das ist eben das GOOGLE Problem. Es ist ersichtlich gut und genau daher „The Hard Core“, der Brennpunkt von Manipulationen.

Hab Foucaults „ Surveiller et punir. La naissance de la prison“ glaube ich doch ganz gut verstanden.
Gegen Ende des Buches stellt Er fest:
„Das Kerkergewebe der Gesellschaft stellt sicher, dass der Körper wirklich in Verwahrung genommen wird und dass er ständig unter Beobachtung gestellt wird.“
Damals Panoptisch gezwungen. Analog !
Jetzt freiwillig digital !

Kurt

Scheisse, jetzt ‘ab ich doch schon mal in der Wikipedia vorgeblättert. Das Buch betreffend, dass wo ich grad lese.
Ist ja normalerweise völlig verboten und absolut taboo. Denn wo bliebe der Spasss beim Lesen ( und man hat ja auch ein Geld dafür ausgegeben Letzteren zu haben ) wenn das Jeder täte !
In diesem Falle ist es aber notwendich, denn ich beabsichtige hier den Verkauf eines Buches anzuheben, das m. E. sehr gut ist – wenngleich auch sehr gewöhnungsbedürftig.
Deshalb mal gleich schlank vornewech für Leute die lineare Erzählungen zum Einschlafen benutzen. Das is gleich mal nix für Euch !
„Der Wolkenatlas“ ist was für Leute die neugierig sind und sich ihr eigenes Buch zusammenlesen wollen.
Der Leser als Autor des zu lesendes Buches !
Ich erspare mir das übliche Zitat von Borges.
Und hier wäre ich schon am Ende meines alternativen Klappentextes.

Und kommende Leserin/Leser ! Lies dies Buch einfach ! Nimm Dinge als gegeben hin und erahne die erzählerische Struktur als gottgegeben. Und klage nicht. Denn zum Ende hin wird sich Alles füglich zum Besten wenden.

Kurt

P.S.: Hatte ja schonmal den Erstling von Michell ( „Ghostwritten“; dtsch. „Chaos“) versucht zu beschreiben.
Ein ziemlicher Griff ins Klo, aber ich stehe dazu. Und Ihr könnt da auch nichts dran ändern.
http://www.hiatus.de/ghostwr.htm

China and everything

Hi U,

kriege mich allmählich wieder über Sarkozy ein.
Bzw. Er tritt wieder in die Politik ein.
http:/www.europolitan.de/Politik/Europa/Nicolas-Sarkozy-laeutet-Politik-der-Nadelstiche-gegen-China-ein/278,13070,0,0.html”

So geht’s nämlich auch.

Und hier schönes Interview mit Andre Glucksmann.
http://www.sueddeutsche.de/kultur/artikel/698/158274/”

Hier eine für mich neue Infoquelle. „Radio Prag“ in mehreren europäischen Sprachen.
Man spricht hier nämlich wieder deutsch !
Vaclav Havel über die chinesischen Spiele.
http://www.radio.cz/de/artikel/102282

Sehr witzisch auch „Angry Chinese“ mal wieder mit seinem Fragebogen
http://angrychineseblogger.blog-city.com/

16) Tibet is an integral part of China

A) I can name you the leaders of every Chinese dynasty for the last 5000 years, but not one incarnation of the Dali-Lama
B) If you can have outposts all over the world, why shouldn’t we.

17) Taiwan is an integral part of China
They said it on CCTV1, so it must be true

18) The situation in China is much better than it used to be
A) The situation in Beijing and Shanghai is much better than it used to be
B) …. unless you’re a farmer

Kurt

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